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Eine-Welt-Beirat

Eine-Welt-Arbeit lebt von ehrenamtlichem Engagement, aber gute Eine-Welt-Arbeit braucht auch Geld. Das Land NRW hat ab 1996 diese Arbeit zunächst mit 50 Pfennig (ca. 0,26 Euro) je Einwohner unterstützt. Die Landesmittel wurden mehrfach gekürzt und ab 2007 komplett gestrichen.

Seit 2001 unterstützt die Stadt Düsseldorf, auf Antrag der Lokalen Agenda, die Kommunale Eine-Welt-Arbeit mit zunächst 5, jetzt 7,5 Cent je Einwohner (Agenda-Projekt 23).

Damit wird die ehrenamtliche Arbeit von Vereinen, Gruppen, Kirchengemeinden und sonstigen lokalen Initiativen, die sich in der Nord-Süd-Arbeit engagieren, unterstützt. Bei der Bevölkerung soll so ein Bewusstsein für die Möglichkeiten und die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit geschaffen werden.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat auf der Grundlage eines Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses vom September 1996 zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit einen Beirat und eine Beiratsgeschäftsstelle eingesetzt. Dieser Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf entscheidet über die Vergabe der Mittel für entwicklungspolitische Arbeit in Düsseldorf.

Der Beirat besteht aus jeweils einer Vertreterin oder einem Vertreter
Darüber hinaus gehören ihm als beratende Mitglieder an
  • der Geschäftsführer des Eine Welt Forums Düsseldorf e. V. (Ladislav Ceki) sowie
  • die Geschäftsstelle des Eine-Welt-Beirates (Dr. Susan Honerla)
  • die Lokale Agenda 21 - Umweltamt - (Ursula Keller)

Die Geschäftsstelle des Eine-Welt-Beirates bereitet die Beiratssitzungen vor, dient als Anlaufstelle für Antragsteller und rechnet die bewilligten Mittel mit den Antragstellern und der Stadt ab.

Über die Verwendung der Mittel wird jährlich im Stadtrat berichtet.

Mit den Mitteln für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit wird in erster Linie die ehrenamtliche Arbeit von Eine-Welt-Gruppen und -Initiativen in Düsseldorf unterstützt.

Neu seit 2011 ist das Programm "Kleine gute Ideen" für die Eine-Welt.
Hierüber werden kleinere Projekte mit belegbaren Kosten bis 200 € schnell und unbürokratisch gefördert.

Die Mittel kommen vorrangig der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit dieser Initiativen zugute. Es können Maßnahmen gefördert werden, die geeignet sind, eine breite Öffentlichkeit über Themen der Eine-Welt-Arbeit zu informieren. Förderungswürdig sind in diesem Rahmen auch Maßnahmen, die sich mit Aspekten der Lokalen Agenda 21, insbesondere mit den Nord-Süd-Bezügen der Agenda 21, beschäftigen. Alle zu fördernden Maßnahmen werden auf ihre Öffentlichkeitswirkung hin überprüft. Insbesondere sollen bisher mit entwicklungspolitischen Fragestellungen weniger vertraute Personen angesprochen werden.

Weiterhin kann das Eine Welt Forum Düsseldorf e. V. als Dachverband und Netzwerk der meisten Düsseldorfer Eine-Welt-Gruppen und -Initiativen Fördermittel für seine allgemeine, koordinierende Arbeit sowie für Großveranstaltungen (wie den Eine Welt Tagen) erhalten.

Nord-Süd-Politik bedeutet nicht nur Auslandsarbeit, nicht nur Projektförderung in den Ländern des Südens oder Katastrophenhilfe. Nord-Süd-Politik beginnt im eigenen Land. Die Menschen in Düsseldorf sollen über die Länder des Südens, über Nord-Süd-Beziehungen und -Abhängigkeiten informiert werden. Das gleiche gilt für Länder im Osten Europas und in Zentralasien. Kommunale Eine-Welt-Arbeit ist öffentlichkeitswirksame Arbeit vor Ort. Sie wirbt in der Stadt für eine Partnerschaft zwischen Nord und Süd und für die Projekte insbesondere ehrenamtlicher Gruppen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen davon überzeugt werden, dass Eine Welt-Politik auch ein Umsteuern und Umdenken im eigenen Land bedeutet. Die Industrieländer müssen ihre Wirtschafts- und Lebensweise überprüfen und positiv verändern, auch im Hinblick darauf, Ressourcen zu schonen. Eine Welt-Politik ist also eine globale Verpflichtung und eine Querschnittsaufgabe für alle Ebenen der Politik und der Gesellschaft.

Eine-Welt-Politik in NRW setzt dort an, wo Bürgerinnen und Bürger sowie Staat und Verwaltung unmittelbar zusammentreffen - in der Kommune.


Kontaktadresse der Geschäftsstelle des Eine-Welt-Beirates der Landeshaupstadt Düsseldorf

Ansprechpartnerin
Dr. Susan Honerla

Adresse
Am Gumpertzhof 14
40670 Meerbusch

Telefon
02159.81 52 33

E-Mail

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