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Informationen zu Krätzemilben/Scabies in Düsseldorf

Häufig gestellte Fragen zu Krätzemilben/Scabies

Im Jahr 2014 wurden seit 07.03.2014 wieder einige Fälle von Krätzemilbenbefall in nördlichen Düsseldorfer Gemeinschaftseinrichtungen gemeldet. Die Scabies ist eine ausschließlich durch die Krätzemilben verursachte Hauterkrankung des Menschen, die in der Regel mit einem starken Juckreiz einhergeht. Das Gesundheitsamt hat die Eltern der Kinder in den betroffenen Stadtbezirken per Schreiben informiert und sie gebeten, möglichst frühzeitig zu ihrer betreuenden Ärztin/ihrem betreuenden Arzt zu gehen, wenn Symptome erkennbar sind. Krätzemilben werden insbesondere in der Familie und in Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Altenheime) verbreitet, vor allem durch enge Hautkontakte (von Mensch zu Mensch) wie Pflege, Kuscheln, Stillen, Geschlechtsverkehr. Auch asymptomatisch (nicht erkennbar) befallene Personen können zur Milbenverbreitung beitragen.

Bei Erstbefall dauert es zwei bis sechs, im Durchschnitt vier Wochen, bis die ersten Symptome auftreten. Sie bestehen in einem leichten Brennen bis zu erheblichem Juckreiz. Dieser ist in der Phase starker Milbenvermehrung und -bohrtätigkeit vor allem nachts unter Bettwärme am heftigsten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.rki.de
Das RKI ist ein Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Es ist dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) direkt unterstellt.

AWMF-Leitlinie "Scabies"
Leilinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Infektiologie

Änderung der Trinkwasser-Verordnung

Zum 01.12.2013 wurde der Grenzwert der Trinkwasserverordnung für Blei von derzeit 0,025 mg/l auf 0,010 mg/l abgesenkt. Ab diesem Datum ist der Besitzer einer Trinkwasser-Installation außerdem verpflichtet, die Verbraucher darüber zu informieren, wenn in der Trinkwasser-Installation nach seiner Kenntnis Bleirohre vorhanden sind.
Weitere Informationen des
Gesundheitsamtes
Umweltbundesamtes


Informationen zu Infektionskrankheiten

Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen erhalten Sie auf den Webseiten des Robert Koch-Institutes (RKI). Das RKI ist ein Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Es ist dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) direkt unterstellt.
zum RKI

Organspende kann Leben retten

Organspendeausweis

In Deutschland fehlen Spenderorgane. Durch Organtransplantationen konnte bereits Tausenden schwer kranken Menschen das Leben gerettet oder die Gesundheit zurückgegeben werden. Auch wenn im Jahr 2010 in deutschen Transplantationszentren circa 5.000 Transplantationen durchgeführt wurden, warten in Deutschland etwa 12.000 Patientinnen und Patienten dringend auf ein Spenderorgan (Quelle: Deutsche Stiftung Organtransplantation).

Die Organspende wird in wichtigen Bereichen neu geregelt. Am 25. Mai 2012 hat der Deutsche Bundestag in 2./3. Lesung das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes und das Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz mit großer Mehrheit beschlossen. Vorgesehen ist eine breite Aufklärung der Bevölkerung zur Organspende. Künftig werden jeder Bürger und jede Bürgerin regelmäßig in die Lage versetzt werden, sich mit der Frage der eigenen Spendebereitschaft ernsthaft zu befassen und gegebenenfalls eine Erklärung auch zu dokumentieren. Die Absicherung von Lebendspendern wird entscheidend verbessert und umfassend geregelt. Die Qualität und Sicherheit der Organtransplantation werden an europäische Vorgaben angepasst und die Abläufe und Strukturen in den Krankenhäusern verbessert.

Wichtige Links zum Thema "Organspende":

www.organspende-info.de
Informationen der BzgA

Pressemitteilung
des Bundesministeriums für Gesundheit

Fragen und Antworten
Hier finden Sie Fragen und Antworten, insbesondere zu den Neuregelungen für Lebendspender, Link zum BMG

Typisierung für eine Knochenmarkspende

In Deutschland erkranken jährlich etwa 8.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten, das heißt alle 60 Minuten wird eine Leukämieerkrankung diagnostiziert. Wenn bei der Patientin/dem Patienten eine medikamentöse Behandlung nicht möglich ist, kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Nach wie vor glauben viele Menschen, dass eine Typsierung zur Ermittlung des passenden Stammzellenspenders eine Gefahr für das eigene Leben bedeutet. Dies ist jedoch falsch: Mit einem Wangenabstrich-Set, den jeder potentielle Spender bei den Knochenmarkspender-Zentralen anfordern kann, ist ein solcher Test ganz einfach zu Hause durchzuführen. Die Knochenmarkspender-Zentrale sendet auf Anfrage einen Brief mit den Infos und Testmaterialien zu. Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Webseiten:
Zentrales Knochenmarkspender-Register Deutschland
Knochenmarkspenderzentrale am Universitätsklinikum Düsseldorf

Bundesweit einheitliche Telefon-Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist bundesweit einheitlich unter der Telefon-Nummer 116 117 zu erreichen. Der angebotene Dienst wird die Anruferin/den Anrufer in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Situationen, vor allem auch außerhalb der normalen Dienstzeiten, am Wochenende und an Feiertagen zu medizinischen Diensten weiterleiten. Betroffene können so in Krankheitsfällen auch ohne Notzärztin/Notarzt medizinische Hilfe erhalten. Der Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112  Informationen des BMG

Weitere Informationen zu aktuellen Gesundheitsthemen

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24. April 2014 | 20:49 Uhr

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