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Bieterverfahren "Spitze Speditionstraße"

Luftbild des Geländes
Luftbild des Geländes

Für ein rund rund 5.000 Quadratmeter großes Gelände an der Spitze der Speditionstraße beschloss am 21. März 2000 der Auschuss für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Touristik die Durchführung eines Bieterverfahrens in Form eines Investorenwettbewerbs. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hatte bereits am 3. Februar 2000 einen entsprechenden Beschluss gefasst. Ziel: Zukunftsweisende Architektur und Nutzung für die herausragende Lagequalität. Jeder Investor musste ein qualifiziertes Architekturbüro beauftragen.

Insgesamt 19 Bewerbungs-Vorschläge gingen in einem Vorauswahlverfahren bei der Stadtverwaltung ein. Sieben Bewerber sind in die engere Wahl gekommen, sechs Bewerber beteiligten sich mit ihren Arbeiten an dem Auswahlverfahren.

Am Montag den 2. Oktober 2000 tagte die Jury unter der Leitung des Architekten Walter von Lom, Köln. Nach Vorstellung der sechs Arbeiten durch die jeweiligen Investoren und Architekten wählte die Jury die Arbeit des Investors Hans Grothe mit Bilfinger + Berger, Projektentwicklung GmbH mit den Architekten JSK für die weitere Realisierung aus. Der Jury gehörten u.a. der verstorbene Oberbürgermeister Joachim Erwin, Stadtdirektor Christoph Blume und der Architekt Professor Wolfgang Döring an.

Zu den von den sechs Architekten vorgeschlagenen Nutzungen gehörten der Bau eines Großaquariums (unter Beteiligung des Aquazoos); ein Designer-Hotel mit Tagungs- und Kongresseinrichtungen, Büros, Musiktheater; zwei Fünf-Sterne-Hotels mit unterschiedlichen zusätzlichen Einrichtungen wie Skulpturausstellung oder Hafenmuseum; ein Hotel mit Wellness- und Fitnessanlage, Kleinkunst und Varieté, hochwertige Büro- und Atelierflächen sowie ein Vorhaben Medienhotel und Medienkunst mit Wellness- und Fitnesscenter sowie Gastronomie.

Im Rahmen einer Werkausstellung wurden die Entwürfe der sechs Anbieter öffentlich ausgestellt. Das Verfahren baute auf den Ergebnissen des vorangegangenen Realisierungswettbewerbs und weiterer Untersuchungen auf. Es war bei wesentlich kürzerer Verfahrensdauer inhaltlich angelehnt an das Verfahren eines Investorenwettbewerbes. Die Auslobung definierte bei einem Grundstück außerordentlich hoher Lagequalität die Bewertungskriterien realisierungsorientiert für eine Vergabe/Kaufoption. Das Verfahren ermöglichte wie beim Kooperationsverfahren den direkten Austausch zwischen Auslober und Architekt - in diesem Fall auch mit dem Investor und Betreiber. Die Ergebnisse können vorhabenbezogen auf "kurzem Wege" in den Bebauungsplan eingearbeitet werden.

Informationen zu den einzelnen Entwürfen

Entwurf 1

Investor:
Eureal
Idea Inc. USA
Architekt:
Peter Chermayeff, Boston USA

Der Entwurf

Entwurf 2

Investor:
Bauwerk Immobilien AG
Meridian Leisure, Group Europe,
Primus Immobilien, Düsseldorf
Architekt:
BRT Bothe, Richter, Teherani, Hamburg

Der Entwurf

Entwurf 3

Investor:
Engel Canessa, Projektentwicklung Architekt:
von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg

Der Entwurf

Entwurf 4

Investor:
Frankonia Wohnbau Architekt:
Professor Ulrich Coersmeier, Köln

Der Entwurf

Entwurf 5 (Ausgewählte Arbeit)

Investor:
Hans Grothe mit
Bilfinger + Berger, Projektentwicklung Architekt:
JSK Architekten

Der Entwurf

Entwurf 6

Investor:
Hartmut Ibing Architekt:
Richard Meier, USA

Der Entwurf

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24. April 2014 | 10:22 Uhr

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