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Was machen die Düsseldorfer Netzwerke?

Die Netzwerke möchten Menschen ansprechen, die nicht mehr berufstätig sind. Sie organisieren gemeinsam eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten: Wanderungen, Theaterbesuche, Internetkurse oder was sonst noch gewünscht wird. Alle, die im Netzwerk mitmachen, engagieren sich für andere und können natürlich so auch Engagement von anderen erwarten. Das ist die Idee der Netzwerk-Arbeit.

Finanziell versorgt und körperlich fit - reicht das aus?

Für ein gutes Leben im Alter ist neben der finanziellen Absicherung und der gesundheitlichen Vorsorge auch eine soziale Vorsorge unerlässlich. Freundschaften und Bekanntschaften in Nachbarschaft und Stadtteil schützen vor Vereinsamung und sorgen für Lebensqualität, auch im hohen Alter. Wer gut in ein soziales Netz eingebunden ist, kann dem Älterwerden gelassen entgegen sehen. Gerade weil heute immer mehr ältere Menschen als Single leben oder getrennt von ihren Kindern alt werden, ist es wichtig, Kontakte zu anderen Menschen aufzubauen: zu den Nachbarn im Haus, in der Straße und im Stadtteil.

Kontakte knüpfen, neue Freunde finden

Man muss nicht in der Welt herumreisen, um neue Freunde und Bekannte zu finden. Manchmal wohnen die lang gesuchten Wanderfreunde oder die ersehnten Tanzpartner nur ein paar Straßen weiter. Die Netzwerke bieten die Möglichkeit, im Stadtteil und in der Nachbarschaft Menschen mit gleichen Interessen kennen zu lernen. Wenn die Freunde in der Nähe wohnen, kann man sich im Notfall leichter helfen und persönliche Kontakte bis ins hohe Alter pflegen.

Die Leitidee der Netzwerke

Soziales Engagement muss Spaß machen. Wer sich für andere engagiert, soll selber etwas davon haben. Warum nicht endlich das tun, wozu man immer schon Lust hatte? Im Netzwerk entscheidet man selbst, welche Aufgaben übernommen werden und wieviel Zeit für das Engagement aufgewandt wird. Deshalb heißt es: "Ich für mich." "Ich mit anderen für mich!" "Ich mit anderen für andere!" "Andere mit anderen für mich!".

Couch oder Cabrio?

Wer heute in den Ruhestand geht, hat eine Menge Freizeit vor sich. Wohin mit den Energien, wenn der Berufsstress entfällt und die persönlichen Batterien voll aufgeladen sind? Selbst bei tausend guten Ideen fällt es oft schwer, sich aufzuraffen. Schnupperkurse und Intensivseminare für Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, gehören zum Angebot der Netzwerke. "Couch oder Cabrio?", "Mallorca oder Oberbilk?", "Allein oder im Rudel?" sind Fragen, die sich im Kreise Gleichgesinnter einfacher beantworten lassen. Gemeinsam entwickelte Ideen werden auch gemeinsam umgesetzt.

Für andere da sein, die Hilfe brauchen

Für viele alte und alleinstehende Menschen können Kleinigkeiten zum Problem werden. Hier bieten die Handwerkergruppen der Netzwerke unbürokratisch Hilfe an: Glühbirnen werden eingeschraubt, Haken angebracht und Stolperfallen beseitigt. Und für eine Tasse Kaffee und für ein Gespräch mit dem "Kunden" nehmen sich die Handwerker im Ruhestand gerne Zeit. Netzwerker/innen begleiten auch zum Arzt, gehen mit zum Einkaufen oder helfen beim Ausfüllen von Formularen. In den Netzwerkbüros finden Seniorinnen und Senioren Menschen, die Zeit zum Zuhören haben und bei der Lösung kleiner Probleme gerne behilflich sind. Wo immer nötig, werden Kontakte zu den professionellen Beratungsstellen hergestellt.

Düsseldorfer Netzwerke
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