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Stadtwald Düsseldorf

Entstehung und Erwerb

Der gesamte Düsseldorfer Stadtwald ist heute 2.180 Hektar (1 ha = 10.000 qm) groß und zieht sich im Osten der Stadt wie ein grünes Band von der Überanger Mark im Norden über Grafenberger und Aaper Wald im Osten bis zum Urdenbacher Altrhein im Süden. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl verfügt die Stadt mit rund 40 Quadratmetern pro Einwohner im Vergleich zum Bundes- (1.300 qm) und Landesdurchschnitt (500 qm) nur über relativ wenig Waldfläche.

Es war der Düsseldorfer Oberbürgermeister Ernst Lindemann (1886-1899), der dem damaligen Preußischen Landwirtschaftsminister sogar mit der Anrufung des Königs von Preußen gedroht haben soll, um den Grafenberger Wald für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Er wollte für die Stadt das Gebiet kaufen, um einen erreichbaren und attraktiven Erholungsort für die Arbeiterbevölkerung zu sichern. 1897 leistete sich die Stadt zum Wohle der Bürger einen kostspieligen Pachtvertrag. Ab 1903 konnte sie den Grafenberger Wald erwerben. In den folgenden Jahrzehnten setzte die Stadt den Walderwerb konsequent fort.

In und nach den beiden Weltkriegen hatten auch die Stadtwälder unter den Auswirkungen des Krieges wie Bombenabwürfen, Brennholznot der Bevölkerung und Reparationshieben viel zu leiden. Es dauerte viele Jahre, bis die kahl geschlagenen Flächen wieder aufgeforstet waren und sich der Wald erholt hatte.

 

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