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Solar- und Gründachpotentialkataster, Stand: 2014

Solar- und Gründachpotentialkataster Düsseldorf
Sonnenenergie nutzen, Stadtklima verbessern

Das Kataster ist eine unverbindliche Planungshilfe, die Laien und Fachleuten wichtige Hinweise für die Planung einer Solaranlage oder eines Gründachs gibt. Neu hinzugekommen sind ein Wirtschaftlichkeitsrechner und das Gründachpotentialkataster. In wenigen Schritten sehen Sie, ob die Dachfläche Ihres Gebäudes für die Installation einer Photovoltaikanlage, einer Solarthermieanlage oder für eine Dachbegrünung geeignet ist. Auch die Kombination einer Dachbegrünung mit einer Solaranlage ist möglich und sinnvoll.

Gesonderte Hinweise zum Gründachpotentialkataster:

Wird ein Gebäudedach als grundsätzlich geeignet eingestuft (grüne Einfärbung), so sind mindestens 10 m² der Dachfläche zur Anlage eines Gründaches geeignet. Die Mindestfläche wurde gewählt, um so auch Gauben oder Garagenflächen zur Anlage von Gründächern zu erfassen. Die Vorgabe der maximalen Neigung von 35 Grad zur Begrünung von Dächern, ist aus den Expertenhinweisen zur Anlage einer Dachbegrünung
( www.gruendaecher.de) entnommen. Ist die Dachneigung größer als 10 Grad, so sind Hilfsvorkehrungen zur Aufnahme von Schub- und Erosionskräften bei der Bauausführung vorzusehen. Das Kataster beinhaltet keine Informationen zum Material der Dachflächen, das heißt es wird zum Beispiel nicht unterschieden ob es sich um ein Holzdach oder Betondach handelt. Zudem werden die Belange des Denkmalschutzes nicht in dem Kataster berücksichtigt.

Das Gründachpotentialkataster bildet unter diesen Prämissen die Möglichkeit der Anlage eines - mitunter auch kleinen - Gründaches ab. Es dient zur ersten Information und Orientierung, ersetzt aber nicht die im letzten Schritt nötige Fachberatung bzw. Einschätzung eines qualifizierten Fachplaners. Mehr Informationen zum Thema Gründächer finden Sie auf der Plattform zur Dachbegrünung www.gruendaecher.de.

Kataster-Tools der Stadt Düsseldorf

Mit folgenden Links gelangen Sie zu den Karten und Werkzeugen:

Anwendung der Kataster

Die Handhabung der Kataster ist weitgehend selbsterklärend:

Hintergrundkarte
Hier können Sie zwischen einer hinterlegten, zweidimensionalen Karte (OpenStreetMap - OSM) oder einem Luftbild (Digitales Orthophoto - DOP) als Hintergrund wählen.

Auf den mit Potenzial bezeichneten Karten können Sie erkennen, welche Dachflächen grundsätzlich geeignete Teilbereiche aufweisen. Hinter den Icons am rechten Rand des Legendenfensters finden Sie Informationen zu den Eignungskriterien:

Potenzial der Dachfläche
Potenzial der Dachflächen

Auf den Karten Geeignete Dachflächen sind die geeigneten Teilbereiche genauer dargestellt:

Geeignete Dachfläche
Eignung der Dachflächen

Wenn Sie mit der Maus auf ein Gebäude klicken oder über die Suche am linken oberen Bildschirmrand eine Adresse eingeben, öffnet sich ein Fenster, auf dem Sie die Größe der geeigneten Dachfläche sowie der Solaranlage beziehungsweise der Dachbegrünung und das Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsberechnung anzeigen lassen können:

Größe und Wirtschaftlichkeit Dachfläche
Größe der geeigneten Dachfläche und Wirtschaftlichkeitsberechnung

Im Solarkataster finden Sie außerdem unter "Berechnung einsehen" die der Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde liegenden Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeit, Module selber zu platzieren. Zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Solaranlage nach eigenen Bedürfnissen zu optimieren, finden Sie dann im Expertenmodus.

Hilfsanwendung zur Plazierung von Modulen
Module platzieren im Expertenmodus

Hinweis zur Genauigkeit der Karten

Grundlage für die Analysen sind Laserscannerdaten, die aus einer Überfliegung des Stadtgebietes im Jahre 2012 stammen. Aus diesen Informationen wurde ein vereinfachtes Computermodell der Häuser und der umgebenden Objekte (z.B. Bäume) erstellt. Im nächsten Schritt wurden die Dachflächen automatisch identifiziert, Neigung, Einstrahlung und Verschattung wurden berechnet, die Ergebnisse werden in den Karten farblich abgestuft dargestellt.
Dadurch, dass die Analyseergebnisse des Katasters auf einem vereinfachten, rein rechnerischen Verfahren basieren, kann es zu Abweichungen von den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort kommen. Somit dient das Kataster der ersten Information, ersetzt aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur. Die Informationen durch das Kataster erfolgen ohne Gewähr.



Umweltamt Düsseldorf

Im Rhein-Kreis-Neuss finden Sie folgende Kataster

Die Kataster des Kreises Mettmann finden Sie hier .

Die Anwendung erfolgt analog zu den Düsseldorfer Katastern

Außerdem gibt es hier Informationen
zur Solarthermie:
zu Photovoltaik und
zu Dachbegrünungen

Wichtige Tipps zur Planung gibt es hier

Förderung

Für die Begrünung von Dächern, die Installation von Solarthermieanlagen sowie für den Einsatz von Solarstromspeichern stellt die Stadt Düsseldorf Fördermittel bereit. Zu den
Förderanträgen

Datenschutz

Sie möchten der Veröffentlichung Ihrer Gebäudedaten widersprechen? Bitte teilen Sie uns Ihren Widerspruch schriftlich unter Angabe der ID-Nummer (wird im Detailfenster zum Gebäude angezeigt) mit.

Stadtverwaltung Amt 19
Stichwort "Solarkataster"
40200 Düsseldorf

Die Daten werden dann im Solar- und Gründachkatasterkataster unkenntlich gemacht. Auch bei Fragen und Anregungen zum Solar- und Gründachkataster wenden Sie sich bitte an die oben genannte Adresse.

Sprachauswahl und Hauptnavigation:

Dachmarke :DÜSSELDORF

20. Sept. 2014 | 11:55 Uhr

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