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Metrofibre meldet Insolvenz in Eigenverantwortung an
Der Glasfaser-Netzbetreiber Metrofibre hat am 27.05.2026 in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass beim Amtsgericht Düsseldorf ein Antrag auf Eigenverwaltung gestellt wurde. Damit soll versucht werden, die geplanten Projekte mit einem neuen Investor noch umzusetzen. Metrofibre hatte unter der Marke Düsselfibre den Ausbau zahlreicher Stadtteile, insbesondere im Düsseldorfer Norden, angekündigt.
Die begonnenen Bauprojekte wurden zunächst eingestellt, könnten aber mit einem neuen Investor wieder aufgenommen werden.
Seitens der Verwaltung ist man im Austausch mit dem Unternehmen, spricht aber auch mit weiteren Partnern, die ein Interesse am Glasfaserausbau in Düsseldorf haben.
Wie geht es jetzt weiter?
Die zwischen Eigentümern und Metrofibre geschlossenen Grundstücksnutzungsverträge (GNV) behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Sollte zeitnah ein neuer Investor gefunden werden, können die baulichen Maßnahmen weiter umgesetzt werden.
Parallel können in den nächsten Tagen und Wochen andere Netzbetreiber mit der Vermarktung ihrer Netze in den betroffenen Gebieten beginnen. Die Freigabe zum Hausanschluss kann auch mehreren Netzbetreibern erteilt werden, da diese in der Ausbauphase meist kostenfrei angeboten werden.
Internetnutzungsverträge sind kostenpflichtig. Hier sollte nur ein Vertrag geschlossen werden.